Ludwigsburg: ein 3D-Drucker in der Stadtbibliothek

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 29.01.2020

Er dürfte der geduldigste Mitarbeiter der Stadtbibliothek Ludwigsburg sein. Unermüdlich verrichtet er seine Arbeit. Er ist präzise, ohne nachzulassen, auch nach vielen Stunden nicht. Er kennt keine Arbeitszeiten und bleibt bei Bedarf nachts im Betriebsmodus, wenn alle anderen Bibliotheksmitarbeiter längst im Bett sind.

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Schillerstraße: Nadelöhr im Innenstadtverkehr

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 03.12.2019

Etwa drei Jahre wird die Schillerstraße in Ludwigsburg zum Nadelöhr im Innenstadtverkehr. Die Kreissparkasse erweitert ihren Hauptsitz und belegt für die Baustelle eine Fahrspur (die BZ berichtete).

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Kreisverkehr: Heikler Konflikt zwischen Autofahrern und Radlern

Stuttgarter Zeitung, Uwe Roth, 04.11.2019

Gegen den Kreisverkehr an der Aldinger Straße, der eine Musterkreuzung sein soll, die dem wachsenden Radverkehr auch in den kommenden Jahren gerecht wird, erhebt sich Kritik. Die Stadt widerspricht.

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Hundekotbeutel türmen sich zu Plastikmüllbergen auf

Stuttgarter Zeitung, Uwe Roth, 28.10.2019

Gewissenhafte Gassigeher packen die Hinterlassenschaften von Bello und Co in schwarze Tütchen. In Freiberg/Neckar hat das Rathaus jetzt eruiert, ob statt Beuteln aus Polyethylen lieber eine ökologische Variante eingesetzt werden sollte. Das Ergebnis überrascht.

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Schulsanierung Ludwigsburg: Kreidetafeln wird es nicht mehr geben

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 14.08.2019

Den 15 Klassenzimmern im renovierten Trakt des Goethe-Gymnasiums in Ludwigsburg fehlen noch die Türen. Die Rahmen dafür lehnen montagefertig an der Wand der langen Schulflure. Kabel schauen aus den Decken. Auf den neuen LED-Lampen klebt noch die Schutzfolie.

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Nach heftigen Querelen: DRK KV-Ludwigsburg demonstriert Eintracht

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 28.07.2019

Die Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes Ludwigsburg war am Freitag von Harmonie geprägt. Das war nach den vergangenen Monaten nicht unbedingt zu erwarten.

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Residenzschloss Ludwigsburg: Königliche Räume bleiben länger gesperrt

SWP, Uwe Roth, 19.06.2019

Oberkonservatorin Patricia Peschel ist für die Restaurierungsarbeiten im Residenzschloss Ludwigsburg zuständig. Foto: Uwe Roth

Die königlichen Gemächer im Nordteil des Ludwigsburger Residenzschlosses sind von August an Baustelle. Die Wiedereröffnung für Besucher war ein Jahr später geplant. Doch am Dienstag hat die Schlossverwaltung bekanntgegeben, dass sich die Restaurierungsarbeiten um voraussichtlich drei Jahre hinauszögern werden. „Spätestens im Sommer 2023 werden die Räume aber wieder komplett zugänglich sein“, sagte Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Die Gründe seien erfreulicher Natur. Neue Erkenntnisse machen es möglich, die Räume in ihren Zustand von vor 200 Jahren zu bringen.

Seit einigen Jahren recherchiert die zuständige Konservatorin Patricia Peschel den Urzustand der Wohnräume des Königspaares von Württemberg. Ursprünglich lag der Schwerpunkt darauf, Möbelstücke an ihren richtigen Platz zu bringen. Mit Hilfe von Inventurlisten weiß Peschel nun, „wo nahezu jeder Blumentopf stand“. Inzwischen liegt ihr Fokus aber auf den Textilien: Vorhänge, Polster und Stofftapeten. Viele sind verblichen, auf den ersten Blick sind Muster und Webart nicht wirklich zu erkennen. Ursprünglich sollten zerstörte Teile mit Provisorien ersetzt werden.

Foto: Uwe Roth

Weitere Forschungen helfen jetzt, aus Beschreibungen, einzelnen Textilfäden oder historischen Fotografien Rückschlüsse auf den Originalzustand zu ziehen. Auf einer Fotoplatte aus dem Jahr 1944 ist schemenhaft ein Vorhang zu erkennen. Davon wurde ein Duplikat in sehr hoher Auflösung hergestellt. Hörrmann bezeichnete die Erkenntnisse „als einen Glücksfall“. Mit den Originalen und zahlreichen Nachwebungen könne die textile Gestaltung von vor 200 Jahren sehr exakt nachgebildet werden. Er versichert, dass trotz der zusätzlichen Arbeits- und Materialkosten das Budget von 4,6 Millionen Euro nicht überschritten werde.

Knapp 60 Räume sind während der Restaurierung nicht zugänglich. Den Besuchern werde jedoch Ersatz geboten, versicherte Schlossverwalter Stephan Hurst. So werden Räume geöffnet, die bislang im Verborgenen liegen. „Außerdem wollen wir Menschen an der Restaurierung teilhaben lassen“, kündigte er an. So gebe es Baustellenbesichtigungen und Filme im Internet. „Die Besucher werden angesichts der Vielzahl der Räume gar nicht merken, dass bei der Führung etwas fehlt“, sagt Hurst. Uwe Roth

Schlafzimmer der Erbprinzessin im Residenzschloss Ludwigsburg. Wände sind im Original erhalten. Foto: Uwe Roth

Auf dem Weg zur digitalen Patientenakte

DEMO, Uwe Roth, 19.07.2019

Auf den Fluren des Krankenhauses sind sie immer häufiger zu sehen: Menschen im weißen Kittel, die auf ihr iPad starren. Doch daraus sollten Patientinnen und Patienten keine falschen Schlüsse ziehen. Die Mediziner googeln nicht ihren nächsten Urlaub. Sie studieren vielmehr die Akte eines Patienten.

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Mehr Kurzarbeit im Kreis Ludwigsburg erwartet

Bei der Agentur für Arbeit in Ludwigsburg steigt der Beratungsbedarf zur Kurzarbeit vor allem bei Automobilzulieferfirmen und Dienstleistungsfirmen, die nur teilweise für die Automobilzulieferindustrie arbeiten. 

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