Coronavirus und Hamster-Einkäufe: Menschen nahe an der Hysterie

Print Friendly, PDF & Email

Samstag beim Discounter in Ludwigsburg. Schnell eine Milch holen. Viele Regale sind leer, die Einkaufswagen dagegen proppenvoll. Schlange an der Kasse. Der Grund: Coronavirus. Die Kassiererin sagt, so etwas habe sie noch nie erlebt. Freitagabend sei der Laden fast ausverkauft gewesen. Ein Kunde sei mit der Gasmaske an ihrer Kasse angestanden… Sie fürchtet, dass die frischen Lebensmittel unter den Hamsterkäufen, zum Teil auf dem Müll landen werden. Die Leute hätten so viel Frisches gekauft. Das alles könnten sie bis zum Verfallsdatum gar nicht essen.

Was macht man mit so einer Bevölkerung, wenn es mal wirklich zu einer Katastrophe kommt? Kurze Zeit später die Nachricht: Erdogan droht damit, Flüchtlinge nach Europa durchmarschieren zu lassen. Was passiert bei uns, wenn die Flüchtlinge auf so hysterische Menschen treffen, die sich schon jetzt inmitten von Verteilungskämpfen sehen?

Onlineredaktionen! Bitte hört auf, jeden frisch gefundenen Coronavirus-Verdächtigten zu posten, wenn nicht bekannt ist, wie dieser sich angesteckt haben mag. Das suggeriert, rein theoretisch könne sich dieser beim Nachbarn angesteckt haben. Reaktion: siehe oben. Das hat nichts mit Aufklärung und Nachrichten zu tun, sondern ist Brennstoff für Panikmache. Im Journalismus tut sich gerade Ungeheuerliches. Und meine Tageszeitung ist leider ganz vorne mit dabei.

Leute hetzen durch den Discounter, die glauben, dass sie mit einem einfachen Mundschutz Böses abwenden können. Das sind genau diejenigen, die nur die geposteten Überschriften mitnehmen, die sie dann mit ihren Ängsten vermengen.

Jazzbassistin Kinga Glyk: Sie blüht auf, wenn sie die Saiten zupft

Print Friendly, PDF & Email

ZVW Uwe Roth 13.03.2018

Weinstadt. Die Jazzbassistin Kinga Glyk hat zum Abschluss der 21. Weinstadt Jazztage ihr Publikum in der Jahnhalle begeistert. Mit gerade 21 zählt die Polin zu den Großen auf der Bühne. Bekannt aber wurde sie über die sozialen Medien. Ihr Vater Irek gestaltete am Sonntagabend am Schlagzeug seinen eigenen Auftritt.

Jazzbassistin Kinga Glyk: Sie blüht auf, wenn sie die Saiten zupft weiterlesen

Weg mit der US-Sitcom „Last man standing“ auf Pro 7 – ein Spaß für Waffenlobbyisten

Print Friendly, PDF & Email

Der Sender Pro 7 soll die US-Sitcom „Last man standing“ sofort absetzen. Sie macht offen Parteiwerbung für ultrarechte Republikaner und verteidigt ungeniert die US-Waffengesetze und das umstrittene Fracking. Das ist nicht hinnehmbar. Eine deutsche Sitcom, die für eine Partei eintritt, wäre so garantiert unzulässig.

Weg mit der US-Sitcom „Last man standing“ auf Pro 7 – ein Spaß für Waffenlobbyisten weiterlesen

Politiker diskutieren über die Köpfe der Schüler hinweg

Print Friendly, PDF & Email

Bietigheimer Zeitung Uwe Roth 23.05.2017

Ludwigsburg Fünf Politiker und eine Politikerin sprachen am Montag in der Aula vor Schülern der Robert-Franck-Schule mit Blick auf die Bundestagswahl.

Politiker diskutieren über die Köpfe der Schüler hinweg weiterlesen

Warum die Einfache Sprache die ehrlichste Sprache ist

Print Friendly, PDF & Email

Vorwärts, Uwe Roth • 29. Oktober 2015

Lesen und Schreiben sind der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Doch immer mehr Menschen fällt beides schwer. Die Einfache Sprache schafft Abhilfe. Ein Plädoyer.

Warum die Einfache Sprache die ehrlichste Sprache ist weiterlesen

Schäuble kämpft weiter für Europa

Print Friendly, PDF & Email

ZVW Uwe Roth 19.10.2015

Waiblingen/Stuttgart. Die Zukunft des Euro sollte ausgeleuchtet werden. Die Volksbank hatte dazu hochkarätige Finanzexperten – und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Stuttgarter Neue Schloss eingeladen. Mehr als Orakel gab es aber nicht zu hören.

Schäuble kämpft weiter für Europa weiterlesen

Rundschlag: Die Nacht großer Sinnlosigkeit

Print Friendly, PDF & Email

ZVW Uwe Roth 02.05.2015

In der Nacht auf Sonntag werden in Las Vegas geschätzte 400 Millionen Dollar verbraten. Das sind umgerechnet 358 Millionen Euro. Während eines einzigen Boxkampfs, von dem keiner weiß, wie lange das Spektakel dauernd und ob es überhaupt spannend wird.

Rundschlag: Die Nacht großer Sinnlosigkeit weiterlesen

Konversion: Es darf nicht mit einem Kompromiss enden

Print Friendly, PDF & Email

Staatsanzeiger Uwe Roth

Man kann den Verantwortlichen nur wünschen, dass sie ihren grünen Anspruch bei der Konversion bis zum Ende durchhalten. Gerade in Mannheim und Heidelberg könnten die ehemaligen Kasernenareale im Stadtbereich dazu verleiten, drängende Raumprobleme vergleichsweise günstig und rasch zu lösen. Solche attraktiven Areale sind schnell zugebaut, die Suche nach Investoren dürfte nicht schwierig sein.

Konversion: Es darf nicht mit einem Kompromiss enden weiterlesen