Mit bwegt ins Abenteuer: Baden-Württemberg zeigt im Tourismus seine wilde Seite

Print Friendly, PDF & Email

Magazin bwegt, Uwe Roth, 11.02.2020

Der gute Goethe hat so recht: „Warum in die Ferne schweifen …“ Des Dichters Ratschlag an seine Leser lautet: Sein Glück stattdessen in der Nähe zu suchen. Und da kann es durchaus „wild“ sein, so das Motto der neuesten Tourismus-Kampagne in Baden-Württemberg.  Das heißt, Naturliebhaber lassen einfach ihr Auto daheim stehen und reisen als Rucksacktouristen mit bwegt – der Dachmarke für den Nahverkehr in Baden-Württemberg.

Mit bwegt ins Abenteuer: Baden-Württemberg zeigt im Tourismus seine wilde Seite weiterlesen

Zusammenhalt in den Kommunen – Wie Heilbronn die Jugendarbeit mit Muslimen stärkt

Print Friendly, PDF & Email

Demo, Uwe Roth, 26.02.2020

Heilbronn will ein respektvolles Miteinander fördern. Deshalb hat sich die Stadt am Pilotvorhaben „Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken“ beteiligt. Heraus kamen zahlreiche Ideen und preisgekrönte Projekte.

Zusammenhalt in den Kommunen – Wie Heilbronn die Jugendarbeit mit Muslimen stärkt weiterlesen

Stadtführungen jetzt auch virtuell

Print Friendly, PDF & Email

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 05.02.2020

Ludwigsburg in einer einzigen Stadtführung zu erkunden, ist fußläufig nicht möglich. Das romantische Schloss Monrepos oder die renaturierten Zugwiesen am Neckar sind schöne Orte, die die Stadt auszeichnen. Doch beide touristischen Highlights sind von ihrer geografischen Lage her betrachtet etwas ab vom Schuss. Für eilige Tagesgäste hat der städtische Eigenbetrieb Tourismus und Events Ludwigsburg nun zehn 3D-Brillen angeschafft. Mit virtueller Realität (VR) erweitern Touristen in aller Kürze ihren Horizont über den Stadtkern hinaus.

Stadtführungen jetzt auch virtuell weiterlesen

Ludwigsburg: ein 3D-Drucker in der Stadtbibliothek

Print Friendly, PDF & Email

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 29.01.2020

Er dürfte der geduldigste Mitarbeiter der Stadtbibliothek Ludwigsburg sein. Unermüdlich verrichtet er seine Arbeit. Er ist präzise, ohne nachzulassen, auch nach vielen Stunden nicht. Er kennt keine Arbeitszeiten und bleibt bei Bedarf nachts im Betriebsmodus, wenn alle anderen Bibliotheksmitarbeiter längst im Bett sind.

Ludwigsburg: ein 3D-Drucker in der Stadtbibliothek weiterlesen

Seit 40 Jahren: Eine Werkstatt wächst mit ihren Aufgaben

Print Friendly, PDF & Email

Magazin bwegt, Uwe Roth, 19.12.2019

In 40 Jahren hat sich in Baden-Württemberg im Zugverkehr so Einiges verändert. Um eine Vorstellung darüber zu bekommen, wirft man einen Blick in die Bahnbetriebswerkstatt der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG (SWEG) in Gammertingen auf der Schwäbischen Alb. 

Seit 40 Jahren: Eine Werkstatt wächst mit ihren Aufgaben weiterlesen

Hundekotbeutel türmen sich zu Plastikmüllbergen auf

Print Friendly, PDF & Email

Stuttgarter Zeitung, Uwe Roth, 28.10.2019

Gewissenhafte Gassigeher packen die Hinterlassenschaften von Bello und Co in schwarze Tütchen. In Freiberg/Neckar hat das Rathaus jetzt eruiert, ob statt Beuteln aus Polyethylen lieber eine ökologische Variante eingesetzt werden sollte. Das Ergebnis überrascht.

Hundekotbeutel türmen sich zu Plastikmüllbergen auf weiterlesen

Müllverbrennung ausgelastet – Gebühren könnten steigen

Print Friendly, PDF & Email

Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 01.10.2019

Die Müllgebühren könnten im Landkreis drastisch steigen. Landrat Rainer Haas nannte am Montag in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik als einen Grund die hohe Auslastung der Anlagen zur Müllverbrennung (MVA).

Die Nachfrage sei groß, das Angebot gering. Folglich verteuere sich die Entsorgung des Restmülls. Die Haushalte bekämen eine „deftige Gebührenerhöhung“ zu spüren, wie einige Kreisräte jetzt befürchten. Wie hoch sie im kommenden Jahr tatsächlich ausfallen könnten, darüber machte die Kreisverwaltung zumindest im öffentlichen Teil der Sitzung keine Angaben.

Vertrag läuft im Mai aus

Der aktuelle Vertrag des Landkreises mit der Entsorgungsfirma läuft im nächsten Mai aus. Eine Ausschreibung für den Folgevertrag ist bereits gelaufen. Doch mit den eingereichten Angeboten ist die Kreisverwaltung mehr als unzufrieden. Die angebotenen Preise lägen deutlich höher als die 155 Euro, die der Landkreis derzeit pro Tonne Restmüll zahle, so Christian Sußner, der zuständige Dezernatsleiter im Landratsamt. Da die Kapazitäten sogar bundesweit und nicht nur in Baden-Württemberg knapp seien, könnten die Betreiber der Anlagen inzwischen ungeniert Höchstpreise verlangen, erläuterte er den Kreisräten.

Sußner vermutet, dass die Bieter die Engpässe im Markt nutzten, um die Preise ungerechtfertigt in die Höhe zu treiben. Aus diesem Grund hat er die Bundeskartellbehörde angeschrieben und Beschwerde eingereicht. Die Antwort steht nach seinen Angaben noch aus und kann noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Da die Entsorgung von Juni nächsten Jahres an weiterhin gesichert bleiben müsse, habe die Kreisverwaltung keine andere Wahl, als den nach ihrer Ansicht überhöhten Preis des einzig verbliebenen Anbieters zu akzeptieren. Sußner stellte fest: „Wir sind aufgrund der Marktsituation in Baden-Württemberg gezwungen, hohe Marktpreise zu bezahlen. Wir können nicht, wie beim Restsperrmüll, auf eine Anlage außerhalb von Baden-Württemberg ausweichen.“ Die Laufzeit des Vertrags werde jedoch verkürzt, um gegebenenfalls später unter neuen Bedingungen einen preislich günstigeren auszuhandeln.

Erschwerend bei der Suche nach einem günstigen Entsorger kommt hinzu, dass die Kreisverwaltung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet ist, einen Entsorger aus Baden-Württemberg zu nehmen, um Mülltourismus zu vermeiden. Das sogenannte Autarkieprinzip erlaubt die Suche im Grenzbereich eines benachbarten Bundeslandes nur dann, wenn es im Land überhaupt keine ausreichenden Kapazitäten gibt. Lediglich zum Preisvergleich darf kein Angebot von außerhalb des Landes jedoch eingeholt werden. Landrat Haas erhielt im September genau diese Auskunft von Umweltminister Franz Untersteller (Grüne), den er zuvor um eine Befreiung vom Autarkiegebot gebeten hatte.

Sonst keine Angebote

In Baden-Württemberg gebe es die angefragten Kapazitäten, ansonsten hätte kein Betreiber beim Kreis ein Angebot abgegeben. In Baden-Württemberg sind sechs thermische Behandlungsanlagen in Betrieb. Es handelt sich um kleinere Anlagen in Ulm, Eschbach (Breisgau), Sindelfingen und Böblingen mit Kapazitäten unter 180 000 Tonnen im Jahr sowie die Anlage der EnBW AG in Stuttgart und die Anlage der MVV Umwelt Asset GmbH in Mannheim. Haas nannte diese Entwicklung nicht nur ärgerlich, sondern hegte im Ausschuss sogar den Verdacht, es könne sich um eine verbotene Preisabsprache unter den MVA-Betreibern handeln. Inzwischen herrschten monopolartige Verhältnisse, zürnte Haas. 2017 stellte das Kartellamt fest, dass „weder die EnBW noch die MVV im Ausschreibungsgebiet Mannheim-Stuttgart über eine marktbeherrschende Stellung verfügen.“ Dezernatsleiter Christian Sußner dazu: „Aufgrund der aktuellen Ausschreibungen stellt es sich für uns nicht so dar. Trotz zweimaliger Ausschreibung haben wir nur von einem Bieter ein Angebot erhalten.“

Gewinnwarnungen, Handelskonflikte & Co. Wie steht es um die Industrie im Rems-Murr-Kreis?

Print Friendly, PDF & Email

ZVW, Uwe Roth, 24.08.2019

Waiblingen. Fahren auf Sicht heißt derzeit die Devise in den Industriebetrieben des Rems-Murr-Kreises. Zahlen, die auf einen Abschwung hindeuten, Gewinnwarnungen aus der Autoindustrie und ein ewiges Hin und Her zwischen China und den USA verunsichern. Von einer Konjunkturkrise wollen die von unserer Redaktion befragten Unternehmen nicht sprechen, aber von einer erhöhten Aufmerksamkeit.

Gewinnwarnungen, Handelskonflikte & Co. Wie steht es um die Industrie im Rems-Murr-Kreis? weiterlesen