Stadtführungen jetzt auch virtuell

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 05.02.2020

Ludwigsburg in einer einzigen Stadtführung zu erkunden, ist fußläufig nicht möglich. Das romantische Schloss Monrepos oder die renaturierten Zugwiesen am Neckar sind schöne Orte, die die Stadt auszeichnen. Doch beide touristischen Highlights sind von ihrer geografischen Lage her betrachtet etwas ab vom Schuss. Für eilige Tagesgäste hat der städtische Eigenbetrieb Tourismus und Events Ludwigsburg nun zehn 3D-Brillen angeschafft. Mit virtueller Realität (VR) erweitern Touristen in aller Kürze ihren Horizont über den Stadtkern hinaus.

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Ludwigsburg: ein 3D-Drucker in der Stadtbibliothek

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 29.01.2020

Er dürfte der geduldigste Mitarbeiter der Stadtbibliothek Ludwigsburg sein. Unermüdlich verrichtet er seine Arbeit. Er ist präzise, ohne nachzulassen, auch nach vielen Stunden nicht. Er kennt keine Arbeitszeiten und bleibt bei Bedarf nachts im Betriebsmodus, wenn alle anderen Bibliotheksmitarbeiter längst im Bett sind.

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Schillerstraße: Nadelöhr im Innenstadtverkehr

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 03.12.2019

Etwa drei Jahre wird die Schillerstraße in Ludwigsburg zum Nadelöhr im Innenstadtverkehr. Die Kreissparkasse erweitert ihren Hauptsitz und belegt für die Baustelle eine Fahrspur (die BZ berichtete).

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Müllverbrennung ausgelastet – Gebühren könnten steigen

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 01.10.2019

Die Müllgebühren könnten im Landkreis drastisch steigen. Landrat Rainer Haas nannte am Montag in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik als einen Grund die hohe Auslastung der Anlagen zur Müllverbrennung (MVA).

Die Nachfrage sei groß, das Angebot gering. Folglich verteuere sich die Entsorgung des Restmülls. Die Haushalte bekämen eine „deftige Gebührenerhöhung“ zu spüren, wie einige Kreisräte jetzt befürchten. Wie hoch sie im kommenden Jahr tatsächlich ausfallen könnten, darüber machte die Kreisverwaltung zumindest im öffentlichen Teil der Sitzung keine Angaben.

Vertrag läuft im Mai aus

Der aktuelle Vertrag des Landkreises mit der Entsorgungsfirma läuft im nächsten Mai aus. Eine Ausschreibung für den Folgevertrag ist bereits gelaufen. Doch mit den eingereichten Angeboten ist die Kreisverwaltung mehr als unzufrieden. Die angebotenen Preise lägen deutlich höher als die 155 Euro, die der Landkreis derzeit pro Tonne Restmüll zahle, so Christian Sußner, der zuständige Dezernatsleiter im Landratsamt. Da die Kapazitäten sogar bundesweit und nicht nur in Baden-Württemberg knapp seien, könnten die Betreiber der Anlagen inzwischen ungeniert Höchstpreise verlangen, erläuterte er den Kreisräten.

Sußner vermutet, dass die Bieter die Engpässe im Markt nutzten, um die Preise ungerechtfertigt in die Höhe zu treiben. Aus diesem Grund hat er die Bundeskartellbehörde angeschrieben und Beschwerde eingereicht. Die Antwort steht nach seinen Angaben noch aus und kann noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Da die Entsorgung von Juni nächsten Jahres an weiterhin gesichert bleiben müsse, habe die Kreisverwaltung keine andere Wahl, als den nach ihrer Ansicht überhöhten Preis des einzig verbliebenen Anbieters zu akzeptieren. Sußner stellte fest: „Wir sind aufgrund der Marktsituation in Baden-Württemberg gezwungen, hohe Marktpreise zu bezahlen. Wir können nicht, wie beim Restsperrmüll, auf eine Anlage außerhalb von Baden-Württemberg ausweichen.“ Die Laufzeit des Vertrags werde jedoch verkürzt, um gegebenenfalls später unter neuen Bedingungen einen preislich günstigeren auszuhandeln.

Erschwerend bei der Suche nach einem günstigen Entsorger kommt hinzu, dass die Kreisverwaltung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet ist, einen Entsorger aus Baden-Württemberg zu nehmen, um Mülltourismus zu vermeiden. Das sogenannte Autarkieprinzip erlaubt die Suche im Grenzbereich eines benachbarten Bundeslandes nur dann, wenn es im Land überhaupt keine ausreichenden Kapazitäten gibt. Lediglich zum Preisvergleich darf kein Angebot von außerhalb des Landes jedoch eingeholt werden. Landrat Haas erhielt im September genau diese Auskunft von Umweltminister Franz Untersteller (Grüne), den er zuvor um eine Befreiung vom Autarkiegebot gebeten hatte.

Sonst keine Angebote

In Baden-Württemberg gebe es die angefragten Kapazitäten, ansonsten hätte kein Betreiber beim Kreis ein Angebot abgegeben. In Baden-Württemberg sind sechs thermische Behandlungsanlagen in Betrieb. Es handelt sich um kleinere Anlagen in Ulm, Eschbach (Breisgau), Sindelfingen und Böblingen mit Kapazitäten unter 180 000 Tonnen im Jahr sowie die Anlage der EnBW AG in Stuttgart und die Anlage der MVV Umwelt Asset GmbH in Mannheim. Haas nannte diese Entwicklung nicht nur ärgerlich, sondern hegte im Ausschuss sogar den Verdacht, es könne sich um eine verbotene Preisabsprache unter den MVA-Betreibern handeln. Inzwischen herrschten monopolartige Verhältnisse, zürnte Haas. 2017 stellte das Kartellamt fest, dass „weder die EnBW noch die MVV im Ausschreibungsgebiet Mannheim-Stuttgart über eine marktbeherrschende Stellung verfügen.“ Dezernatsleiter Christian Sußner dazu: „Aufgrund der aktuellen Ausschreibungen stellt es sich für uns nicht so dar. Trotz zweimaliger Ausschreibung haben wir nur von einem Bieter ein Angebot erhalten.“

Schulsanierung Ludwigsburg: Kreidetafeln wird es nicht mehr geben

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 14.08.2019

Den 15 Klassenzimmern im renovierten Trakt des Goethe-Gymnasiums in Ludwigsburg fehlen noch die Türen. Die Rahmen dafür lehnen montagefertig an der Wand der langen Schulflure. Kabel schauen aus den Decken. Auf den neuen LED-Lampen klebt noch die Schutzfolie.

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Nach heftigen Querelen: DRK KV-Ludwigsburg demonstriert Eintracht

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 28.07.2019

Die Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuzes Ludwigsburg war am Freitag von Harmonie geprägt. Das war nach den vergangenen Monaten nicht unbedingt zu erwarten.

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Verabschiedung OB Spec in Ludwigsburg mit großen Gesten

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 26.07.2019

Mit viel Beifall für seine geleistete Arbeit ist Oberbürgermeister Werner Spec am Donnerstag vor großer Kulisse aus seinem Amt verabschiedet worden. Im Reithaus des Film- und Medienzentrums ist dem 61-jährigen Kommunalpolitiker in einer zwei Stunden langen Feier mit musikalischer Umrahmung und stehendem Applaus am Ende so viel Aufmerksamkeit zuteil geworden, wie er sie lange vermisst haben dürfte.

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Mehr Kurzarbeit im Kreis Ludwigsburg erwartet

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Bei der Agentur für Arbeit in Ludwigsburg steigt der Beratungsbedarf zur Kurzarbeit vor allem bei Automobilzulieferfirmen und Dienstleistungsfirmen, die nur teilweise für die Automobilzulieferindustrie arbeiten. 

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Günther Oettinger: Besseres Europa nötig

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 17.06.2019

Fünf vor Zwölf: EU-Kommissar Günther Oettinger hat in einer Veranstaltung der Südwestmetall-Bezirksgruppe Ludwigsburg am Freitag für den Zustand der Europäischen Union (EU) drastische Worte gewählt, um seine Zuhörer auf Europa einzuschwören. „Unsere Werteordnung“ stehe auf dem Spiel, sagte der frühere CDU-Ministerpräsident des Landes.

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