Journalist Uwe Roth: Schreiben mit Interesse

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Uwe Roth - Journalist. Er schreibt für Medien und textet in Einfacher Sprache für Menschen mit Lese-Problemen und Lern-Schwierigkeiten. Foto: Wolfgang Leja
Journalist Uwe Roth. Foto: Wolfgang Leja
Urkunde Lokaljournalistenpreis 2015 - Uwe Roth
Urkunde Lokaljournalistenpreis 2015 – Uwe Roth

Ich heiße Uwe Roth und bin seit 30 Jahren Journalist. Ich wohne in Ludwigsburg. Das ist in der Nähe von Stuttgart in Baden-Württemberg.
In meiner freiberuflichen Arbeit bin ich sowohl Autor bzw. Reporter als auch Blattmacher (Redakteur) für Zeitungen und Magazine. Auf Anfrage schreibe ich sehr gerne Kommentare und Glossen. Ihren Auftrag, eine Kolumne zu pflegen, nehme ich ebenfalls gerne an. Fotos und kurze Bewegtbilder liefere ich ebenso. Ich fotografiere und filme mit einer Systemkamera, die eine 4K-Auflösung hat. Außerdem bin ich Spezialist für die Einfache Sprache.

Als langjähriger Journalist habe ich verschiedene Themenschwerpunkte. Im Lokaljournalismus bin ich ebenso zuhause wie in der politischen Berichterstattung. Mein besonderes Anliegen sind die europapolitischen Themen. Leider ist die EU-Berichterstattung in den Redaktionen bis heute ein Nischenthema geblieben. 2019 sind die Wahlen zum Europäischen Parlament (EP). Damit diese nicht zum Desaster wird, sollte die Berichterstattung über die Arbeit des EP sowie der anderen EU-Institutionen dringend verbessert werden. Ich bin dafür bereit. 

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Dürre müsste Thema sein – doch Corona ist eine Nachrichten-Pandemie

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An etwas anderes zu denken als an Corona, scheint im Moment verwerflich zu sein. Auch in den Redaktionen ist das wohl so. Wer das Thema unter dem Gesichtspunkt, reicht es nicht langsam in dem Umfang?, anspricht, bekommt eine genervte Reaktion zurück…
 

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Coronavirus und Hamster-Einkäufe: Menschen nahe an der Hysterie

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Samstag beim Discounter in Ludwigsburg. Schnell eine Milch holen. Viele Regale sind leer, die Einkaufswagen dagegen proppenvoll. Schlange an der Kasse. Der Grund: Coronavirus. Die Kassiererin sagt, so etwas habe sie noch nie erlebt. Freitagabend sei der Laden fast ausverkauft gewesen. Ein Kunde sei mit der Gasmaske an ihrer Kasse angestanden… Sie fürchtet, dass die frischen Lebensmittel unter den Hamsterkäufen, zum Teil auf dem Müll landen werden. Die Leute hätten so viel Frisches gekauft. Das alles könnten sie bis zum Verfallsdatum gar nicht essen.

Was macht man mit so einer Bevölkerung, wenn es mal wirklich zu einer Katastrophe kommt? Kurze Zeit später die Nachricht: Erdogan droht damit, Flüchtlinge nach Europa durchmarschieren zu lassen. Was passiert bei uns, wenn die Flüchtlinge auf so hysterische Menschen treffen, die sich schon jetzt inmitten von Verteilungskämpfen sehen?

Onlineredaktionen! Bitte hört auf, jeden frisch gefundenen Coronavirus-Verdächtigten zu posten, wenn nicht bekannt ist, wie dieser sich angesteckt haben mag. Das suggeriert, rein theoretisch könne sich dieser beim Nachbarn angesteckt haben. Reaktion: siehe oben. Das hat nichts mit Aufklärung und Nachrichten zu tun, sondern ist Brennstoff für Panikmache. Im Journalismus tut sich gerade Ungeheuerliches. Und meine Tageszeitung ist leider ganz vorne mit dabei.

Leute hetzen durch den Discounter, die glauben, dass sie mit einem einfachen Mundschutz Böses abwenden können. Das sind genau diejenigen, die nur die geposteten Überschriften mitnehmen, die sie dann mit ihren Ängsten vermengen.

Mit bwegt ins Abenteuer: Baden-Württemberg zeigt im Tourismus seine wilde Seite

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Magazin bwegt, Uwe Roth, 11.02.2020

Der gute Goethe hat so recht: „Warum in die Ferne schweifen …“ Des Dichters Ratschlag an seine Leser lautet: Sein Glück stattdessen in der Nähe zu suchen. Und da kann es durchaus „wild“ sein, so das Motto der neuesten Tourismus-Kampagne in Baden-Württemberg.  Das heißt, Naturliebhaber lassen einfach ihr Auto daheim stehen und reisen als Rucksacktouristen mit bwegt – der Dachmarke für den Nahverkehr in Baden-Württemberg.

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Zusammenhalt in den Kommunen – Wie Heilbronn die Jugendarbeit mit Muslimen stärkt

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Demo, Uwe Roth, 26.02.2020

Heilbronn will ein respektvolles Miteinander fördern. Deshalb hat sich die Stadt am Pilotvorhaben „Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken“ beteiligt. Heraus kamen zahlreiche Ideen und preisgekrönte Projekte.

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Ingo Ruff – die Stimme der Bahn mit dem Hang zum Ländle

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Bahnfahrende kennen Ingo Ruff garantiert. Aber kein Mensch würde auf den 55-Jährigen aufmerksam, säße er neben ihnen im Zug. Beispielsweise könnte das in der Frankenbahn des bwegt-Netzes von Osterburken nach Stuttgart sein. Das Erkennungsmerkmal ist nicht sein Gesicht, sondern Ruffs sonore Stimme.

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Stadtführungen jetzt auch virtuell

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 05.02.2020

Ludwigsburg in einer einzigen Stadtführung zu erkunden, ist fußläufig nicht möglich. Das romantische Schloss Monrepos oder die renaturierten Zugwiesen am Neckar sind schöne Orte, die die Stadt auszeichnen. Doch beide touristischen Highlights sind von ihrer geografischen Lage her betrachtet etwas ab vom Schuss. Für eilige Tagesgäste hat der städtische Eigenbetrieb Tourismus und Events Ludwigsburg nun zehn 3D-Brillen angeschafft. Mit virtueller Realität (VR) erweitern Touristen in aller Kürze ihren Horizont über den Stadtkern hinaus.

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Ludwigsburg: ein 3D-Drucker in der Stadtbibliothek

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 29.01.2020

Er dürfte der geduldigste Mitarbeiter der Stadtbibliothek Ludwigsburg sein. Unermüdlich verrichtet er seine Arbeit. Er ist präzise, ohne nachzulassen, auch nach vielen Stunden nicht. Er kennt keine Arbeitszeiten und bleibt bei Bedarf nachts im Betriebsmodus, wenn alle anderen Bibliotheksmitarbeiter längst im Bett sind.

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Seit 40 Jahren: Eine Werkstatt wächst mit ihren Aufgaben

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Magazin bwegt, Uwe Roth, 19.12.2019

In 40 Jahren hat sich in Baden-Württemberg im Zugverkehr so Einiges verändert. Um eine Vorstellung darüber zu bekommen, wirft man einen Blick in die Bahnbetriebswerkstatt der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG (SWEG) in Gammertingen auf der Schwäbischen Alb. 

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