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Journalist Uwe Roth: Schreiben mit Interesse

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Uwe Roth - Journalist. Er schreibt für Medien und textet in Einfacher Sprache für Menschen mit Lese-Problemen und Lern-Schwierigkeiten. Foto: Wolfgang Leja
Journalist Uwe Roth. Foto: Wolfgang Leja
Urkunde Lokaljournalistenpreis 2015 - Uwe Roth
Urkunde Lokaljournalistenpreis 2015 – Uwe Roth

Ich heiße Uwe Roth und bin seit 30 Jahren Journalist. Ich wohne in Ludwigsburg. Das ist in der Nähe von Stuttgart in Baden-Württemberg.
In meiner freiberuflichen Arbeit bin ich sowohl Autor bzw. Reporter als auch Blattmacher (Redakteur) für Zeitungen und Magazine. Auf Anfrage schreibe ich sehr gerne Kommentare und Glossen. Ihren Auftrag, eine Kolumne zu pflegen, nehme ich ebenfalls gerne an. Fotos und kurze Bewegtbilder liefere ich ebenso. Ich fotografiere und filme mit einer Systemkamera, die eine 4K-Auflösung hat. Außerdem bin ich Spezialist für die Einfache Sprache.

Als langjähriger Journalist habe ich verschiedene Themenschwerpunkte. Im Lokaljournalismus bin ich ebenso zuhause wie in der politischen Berichterstattung. Mein besonderes Anliegen sind die europapolitischen Themen. Leider ist die EU-Berichterstattung in den Redaktionen bis heute ein Nischenthema geblieben. 2019 sind die Wahlen zum Europäischen Parlament (EP). Damit diese nicht zum Desaster wird, sollte die Berichterstattung über die Arbeit des EP sowie der anderen EU-Institutionen dringend verbessert werden. Ich bin dafür bereit. 

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Königsgrab Alter Friedhof Ludwigsburg

Fast vergessen: Das Grab des letzten Königs auf dem Alten Friedhof Ludwigsburg

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Stuttgarter Zeitung, Uwe Roth,  

Einfaches Grab, statt Mausoleum: In unserer Serie zu historischen Orten besuchen wir die letzte Ruhestätte Wilhelms II. Uwe Roth

Besucher müssen schon wissen, wo sie suchen sollen: In Ludwigsburg ist der letzte König Württembergs begraben. Aber die Grabstätte auf dem Alten Friedhof ist nicht leicht zu finden. Auch am Eingang steht Allerdings steht kein Hinweisschild, das auf die historische Gedenkstätte aufmerksam macht. Nicht einmal Google Maps weiß Bescheid. Ein Mausoleum, das ziemlich exakt in der Mitte des 1761 angelegten Friedhofs die Blicke auf sich zieht, ist jedenfalls auch nicht das Königsgrab. Dort liegen die Gebeine von Karl von Zeppelin.

Marmor-Kreuz auf dem Familiengrab des letzten Königs von Württemberg

Sockel des Königgrabs Alter Friedhof Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth
Sockel des Königgrabs Alter Friedhof Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth

Kommt man von der Harteneckstraße in die parkähnliche Anlage mit den verwitterten Grabsteinen, geht es gleich nach dem Tor links weg zum Königsgrab. Es ist mit Büschen umrahmt. Im Zentrum steht ein weißes Kreuz aus Carrara-Marmor, vor einem gotischen Torbogen, der an eine Kapelle erinnern soll. Um aber zu erkennen, wer dort beerdigt ist, muss man ganz nah heran gehen, um auf dem Sockel die Namen entziffern zu können. Und auch dann ist Geschichtswissen nötig, um deren Bedeutung im Haus Württemberg einordnen zu können.

König Wilhelm II. ließ das Grab für seinen mit fünf Monaten gestorbenen Sohn anlegen

Auf der Vorderseite steht an prominentester Stelle: Christoph Ulrich Ludwig – Prinz von Württemberg – geb. 28. Juli, gestorben am 28. Dezember 1880. Ein fünf Monate alter Säugling liegt hier in der Erde. Folglich kann es der letzte König nicht sein. Es ist der Sohn Wilhelms des Zweiten. Für ihn ließ der König die Grabstätte anlegen. Davor hatte der württembergische Adel die letzte Ruhe in einer Gruft im Ludwigsburger Schloss gefunden.

Der Name des letzten von vier Königen, die Württemberg hatte, ist unauffällig auf der linken Sockelseite eingraviert: „geb. 25. Febr. 1848, gest. 2. Okt. 1921“. Der Steinmetz hatte nicht genug Platz, die Monatsnamen auszuschreiben. Eine verwitterte Gravur ist die letzte öffentlich zugängliche Erinnerung an den Mann, der nach dem Ersten Weltkriegs am 29. November 1918 abdanken musste. Die letzten drei Jahre lebte er abwechselnd in Bebenhausen und Friedrichshafen am Bodensee.

Grabstätte des letzten Königs von Württemberg auf dem Alten Friedhof in Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth
Grabstätte des letzten Königs von Württemberg auf dem Alten Friedhof in Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth

Ludwigsburg war schon lange nicht mehr Residenz, und dennoch wollte er im Familiengrab und nicht in Stuttgart bestattet werden. Vom Begräbnis ist im kollektiven Gedächtnis mehr geblieben als von der Ruhestätte selbst. Wilhelm II. hatte vor seinem Tod mit 72 Jahren befohlen, von Bebenhausen aus nach Ludwigsburg Stuttgart, die Stätte seiner Niederlage, weiträumig zu umfahren. 100 000 Menschen sollen ihm entlang des Trauerzugs die letzte Ehre erwiesen haben. So steht es in den Geschichtsbüchern. In der Ruhestätte an der Friedhofsmauer unweit des Krankenhauses ruhen neben dem Sohn, seine erste Frau, Prinzessin Marie von Waldeck und Pyrmont, die mit 25 Jahren im Kindbett starb. Der Name seiner zweiten Frau steht auf einer Grabplatte: „Charlotte, Prinzessin zu Schaumburg-Lippe, geb. 10. Oktober 1864, gest. 16. Juli 1946“.

Königsgrab auf dem Alten Friedhof Ludwigsburg ist lange vernachlässigt worden

Es war die letzte Beerdigung an dieser Grabstätte, die schon bald in Vergessenheit geriet. Die letzte Adelstrauerfeier in Ludwigsburg war im Mai 1965. Die Tochter des abgedankten Königs, Pauline von Württemberg, ließ sich mit einer städtischen Sondergenehmigung mitten auf ihrer Pferdekoppel an der Heilbronner Straße beisetzen. Hier wie da steht die Grabpflege nicht im Fokus des Hauses Württemberg.

Die Gedenkanlage auf dem Alten Friedhof verwahrloste mit den Jahrzehnten. Moos machte sich auf dem Grabstein breit. Die Umfassungen der Beete bröckelte. In den 1990er Jahren fiel ihr Zustand derart unangenehm auf, dass es als öffentliches Ärgernis diskutiert wurde. Die Stuttgarter Zeitung berichtete damals, dass sich zwei „betagte Ludwigsburgerinnen“ beim Besuch des Grabs zum 150. Geburtstag des Königs arg für die Nachlässigkeiten „geniert“ hätten. Ein Zeitungsleser und Ludwigsburger Bürger startete daraufhin eine Spendenaktion, weil die Stadt allein für eine Renovierung nicht aufkommen wollte. Im Februar 1999 erstrahlte die königliche Ruhestätte nach umfangreichen Reinigungsarbeiten und Zurückschneidens wildwuchernder Hecken im neuen Glanz.

Familiengrab des letzten Königs von Württemberg auf dem Alten Friedhof in Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth
Familiengrab des letzten Königs von Württemberg auf dem Alten Friedhof in Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth

Das Haus Württemberg soll sich damals an den Renovierungskosten von insgesamt 30 000 Euro beteiligt haben. Doch bis heute gibt es vom Adel kein Geld für die laufende Grabpflege, wie im Rathaus bestätigt wird. Dafür ist allein die Stadt Ludwigsburg zuständig. Der Alte Friedhof ist eine Grünanlage, die unter Denkmalschutz steht. Laut einer Rathaussprecherin stehen für die gärtnerische Pflege des Areals im Jahr zwischen 55 000 und 60 000 Euro zur Verfügung.

In diesem Kostenrahmen halten die Friedhofsgärtner das Königsgrab so gut, wie es geht, in Ordnung. Frische Blumen sind selten im Budget. Fans des Königshauses, die gelegentlich Blumenschmuck zurücklassen könnten, gibt es wohl auch nicht. Allerdings liegen verstreut zwischen Bodendeckern und auf dem Sockel einige rosa Nelken – aus Plastik.

Ludwigsburg Königsallee mit Blick aufs Schloss. Foto: Uwe Roth

Alleen in Ludwigsburg: Früher Demonstration der Macht, heute gut für das Klima

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Stuttgarter Zeitung, Uwe Roth, 01.09.2020

Für Herzog Carl Eugen war es einst Ausdruck seiner Macht, beliebig Alleen anlegen zu lassen. Heute gehören die grünen Wahrzeichen zur Stadt wie das Schloss. Doch es wird immer schwieriger, sie zu erhalten.

Ludwigsburg – Die Bedeutung der  Ludwigsburger  Alleen ist in jüngster Zeit stark gewachsen. So wertvoll wie heute waren sie nie. Die zahlreichen Baumreihen begrünen die Stadt, sie sind ein wichtiges Biotop und sorgen für ein besseres Klima in der Stadt. Nicht umsonst stehen die 23 Alleen mit ihren mehr als 4000  Bäumen unter staatlichem Schutz.

Die Stadt- und Landschaftsarchitekten des 18. Jahrhunderts sahen in Pflanzen hingegen ein Material, aus dem man Kunst formte. Ihre wie mit dem Lineal gezogenen Linien auf alten Karten sind ein Zeichen ihrer Zeit – und gegen die Natur. Alleen brauchen die Menschenhand, damit ihre Form entsteht, und Pflege, damit ihre Künstlichkeit dauerhaft bestehen bleibt, so die vorherrschende Meinung der damaligen Zeit. Natur war in den Augen vieler bloßer Wildwuchs. Zeit zu gedeihen, bekamen die Alleen nicht. Die Lindenbäume waren in Wäldern außerhalb Ludwigsburgs mehrere Jahre gewachsen, bevor sie mühevoll umgepflanzt wurden. Die längste und topografisch herausforderndste war die Solitudeallee zwischen dem Arsenalplatz und dem 15 Kilometer entfernten Schloss Solitude.

Ludwigsburger betrachten Alleen des Königs als Fremdkörper

Im Absolutismus waren Pracht und Kunst ein und dasselbe. Für Herzog Carl Eugen (1728 bis 1793) war es ein Ausdruck seiner Macht, beliebig Alleen anlegen zu lassen, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wem der Boden gehört. Nutzgärten und Felder mussten in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts den Alleen weichen. Dem Adel war es egal, was die Ludwigsburger über diesen Umgang mit Eigentum und Natur dachten. Es zählte die Außenwirkung – und die war beachtlich. 1777 schrieb ein Zeitzeuge: „Zur besonderen Zierde und Verschönerung der Stadt gereichen die breiten und langen Alleen, welche gleich anfangs sowohl innerhalb als außerhalb der Stadt angelegt worden, nachher aber sogar auch bis an die umliegenden Dorfschaften erweitert wurden, sodass die Stadt in der Ferne und bei jedem Anblick einem prächtigen Lustgarten gleicht.“

Aufseher gab Ludwigsburgern ihren Necknamen

Die Ludwigsburger selbst empfanden die Alleen in der Innenstadt aber als einen Fremdkörper. Sie beklagten die lästigen Insekten in den Bäumen. Durch die Bäume entstand auch eine zusätzliche Gefahr bei Bränden. Folglich gingen die Bürger mit den Prachtwegen nicht pfleglich um. Der Herzog reagierte und erließ 1745 ein Dekret, „das die Beschädigung der Alleen zu Kapitalverbrechen erhebt“, wie der kürzlich verstorbene Stadthistoriker Albert Sting in seinem Standardwerk schrieb. 1768 wurde ein Aufseher namens Friedrich Beutel bestellt. Er gab den Ludwigsburgern ihren Necknamen: die „Kastanienbeutel“.

Die Sicht auf die bepflanzten Boulevards änderte sich jedoch auch nach und nach in der Bevölkerung. 1960/61 gründete sich eine Bürgerinitiative, die sich für die Baumreihen einsetzte. Das „einmalige städtebauliche Bild von Schloss und Allee“, so wandte sie sich an die Öffentlichkeit, „soll durch einen neuzeitlichen Ingenieurbau verändert werden, ganze Baumreihen sollen fallen!“ Es war die Rede von einer „Verkehrsschlucht in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses“. Die Initiative konnte den Ausbau der Stuttgarter- und Schlossstraße aber nicht verhindern. Auch die breite Baumallee der Friedrichstraße kam in den 1960er Jahren zugunsten des Durchgangsverkehrs weg.

Alleen sind für Landesgartenschau in Ludwigsburg unverzichtbar

Die historischen Alleen sind dennoch weiterhin ein Wahrzeichen der Barockstadt. Die erste hieß Dicke Allee und ist heute als Königsallee bekannt. Der Blick zum Schloss ist ein beliebtes Fotomotiv – auch für die Einheimischen. Vom oberen Ende der Königsallee (Grüne Bettlade) kann man übrigens beinahe ohne Unterbrechung bis zum Monrepos unter Bäumen und somit bei heißem Wetter im Schatten spazieren. Hin und zurück ein Fußweg von immerhin zehn Kilometern.

In den vergangenen Jahren sind die Alleen immer mehr zum Sorgenkind der Stadt geworden. Fehlender Regen setzt den Bäumen zu, die zum Teil bereits krank und geschwächt sind. Für die Sanierung der Alleen sind im Haushalt 150 000 Euro jährlich vorgesehen. Künftige Herausforderungen sind darin allerdings nicht vorgesehen. Im Gegenteil. Eine Rathaussprecherin teilt mit: „Dieser Betrag wurde in den letzten Jahren mehrfach reduziert. Größere Maßnahmen müssen daher über mehrere Jahre gestreckt werden.“ Angesichts der Haushaltslage ist die Erhaltung der Alleen eine Herausforderung. Ihr kann die Stadt aber nicht ausweichen, sollte Ludwigsburg die Landesgartenschau in den 2030er Jahren ausrichten wollen.

Polizeipräsenz erstickt in Stuttgart erneute Krawalle im Keim

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dpa, Uwe Roth, 28.06.2020

Hundertschaften im Schlossgarten, Streifenwagen und Pferde in hoher Dichte in der Fußgängerzone – die Stuttgarter Polizei hat mächtig aufgerüstet, um eine erneute Krawallnacht zu verhindern.

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Vor dem Spatenstich für die neue Kleingartenanlage am Römerhügel. Im Hintergrund das Stadtpanorama Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth

Dürre müsste Thema sein – doch Corona ist eine Nachrichten-Pandemie

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An etwas anderes zu denken als an Corona, scheint im Moment verwerflich zu sein. Auch in den Redaktionen ist das wohl so. Wer das Thema unter dem Gesichtspunkt, reicht es nicht langsam in dem Umfang?, anspricht, bekommt eine genervte Reaktion zurück…
 

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Coronavirus und Hamster-Einkäufe: Menschen nahe an der Hysterie

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Samstag beim Discounter in Ludwigsburg. Schnell eine Milch holen. Viele Regale sind leer, die Einkaufswagen dagegen proppenvoll. Schlange an der Kasse. Der Grund: Coronavirus. Die Kassiererin sagt, so etwas habe sie noch nie erlebt. Freitagabend sei der Laden fast ausverkauft gewesen. Ein Kunde sei mit der Gasmaske an ihrer Kasse angestanden… Sie fürchtet, dass die frischen Lebensmittel unter den Hamsterkäufen, zum Teil auf dem Müll landen werden. Die Leute hätten so viel Frisches gekauft. Das alles könnten sie bis zum Verfallsdatum gar nicht essen.

Was macht man mit so einer Bevölkerung, wenn es mal wirklich zu einer Katastrophe kommt? Kurze Zeit später die Nachricht: Erdogan droht damit, Flüchtlinge nach Europa durchmarschieren zu lassen. Was passiert bei uns, wenn die Flüchtlinge auf so hysterische Menschen treffen, die sich schon jetzt inmitten von Verteilungskämpfen sehen?

Onlineredaktionen! Bitte hört auf, jeden frisch gefundenen Coronavirus-Verdächtigten zu posten, wenn nicht bekannt ist, wie dieser sich angesteckt haben mag. Das suggeriert, rein theoretisch könne sich dieser beim Nachbarn angesteckt haben. Reaktion: siehe oben. Das hat nichts mit Aufklärung und Nachrichten zu tun, sondern ist Brennstoff für Panikmache. Im Journalismus tut sich gerade Ungeheuerliches. Und meine Tageszeitung ist leider ganz vorne mit dabei.

Leute hetzen durch den Discounter, die glauben, dass sie mit einem einfachen Mundschutz Böses abwenden können. Das sind genau diejenigen, die nur die geposteten Überschriften mitnehmen, die sie dann mit ihren Ängsten vermengen.

Baden-Württembergs Tourismuschef Andreas Braun auf der CMT 2020. Foto: Uwe Roth

Mit bwegt ins Abenteuer: Baden-Württemberg zeigt im Tourismus seine wilde Seite

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Magazin bwegt, Uwe Roth, 11.02.2020

Der gute Goethe hat so recht: „Warum in die Ferne schweifen …“ Des Dichters Ratschlag an seine Leser lautet: Sein Glück stattdessen in der Nähe zu suchen. Und da kann es durchaus „wild“ sein, so das Motto der neuesten Tourismus-Kampagne in Baden-Württemberg.  Das heißt, Naturliebhaber lassen einfach ihr Auto daheim stehen und reisen als Rucksacktouristen mit bwegt – der Dachmarke für den Nahverkehr in Baden-Württemberg.

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Quelle: Stadt Heilbronn

Zusammenhalt in den Kommunen – Wie Heilbronn die Jugendarbeit mit Muslimen stärkt

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Demo, Uwe Roth, 26.02.2020

Heilbronn will ein respektvolles Miteinander fördern. Deshalb hat sich die Stadt am Pilotvorhaben „Extrem Demokratisch – Muslimische Jugendarbeit stärken“ beteiligt. Heraus kamen zahlreiche Ideen und preisgekrönte Projekte.

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Die Stimme der Bahn, Ingo Ruff, modertiert ein Quiz auf der CMT 2020. Foto: Uwe Roth

Ingo Ruff – die Stimme der Bahn mit dem Hang zum Ländle

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Bahnfahrende kennen Ingo Ruff garantiert. Aber kein Mensch würde auf den 55-Jährigen aufmerksam, säße er neben ihnen im Zug. Beispielsweise könnte das in der Frankenbahn des bwegt-Netzes von Osterburken nach Stuttgart sein. Das Erkennungsmerkmal ist nicht sein Gesicht, sondern Ruffs sonore Stimme.

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Virtuelle Stadtbesichtigung in Ludwigsburg. Foto: Uwe Roth

Stadtführungen jetzt auch virtuell

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 05.02.2020

Ludwigsburg in einer einzigen Stadtführung zu erkunden, ist fußläufig nicht möglich. Das romantische Schloss Monrepos oder die renaturierten Zugwiesen am Neckar sind schöne Orte, die die Stadt auszeichnen. Doch beide touristischen Highlights sind von ihrer geografischen Lage her betrachtet etwas ab vom Schuss. Für eilige Tagesgäste hat der städtische Eigenbetrieb Tourismus und Events Ludwigsburg nun zehn 3D-Brillen angeschafft. Mit virtueller Realität (VR) erweitern Touristen in aller Kürze ihren Horizont über den Stadtkern hinaus.

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Ludwigsburg: ein 3D-Drucker in der Stadtbibliothek

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Bietigheimer Zeitung, Uwe Roth, 29.01.2020

Er dürfte der geduldigste Mitarbeiter der Stadtbibliothek Ludwigsburg sein. Unermüdlich verrichtet er seine Arbeit. Er ist präzise, ohne nachzulassen, auch nach vielen Stunden nicht. Er kennt keine Arbeitszeiten und bleibt bei Bedarf nachts im Betriebsmodus, wenn alle anderen Bibliotheksmitarbeiter längst im Bett sind.

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